Meine Börsenkarriere 2 – Motivation in mauen Börsenzeiten

Nachdem es mit Reichtum über Nacht in der Phase des Neuen Marktes nicht geklappt hat und ich es stattdessen geschafft habe einige Ersparnisse zu vernichten, hatte ich für einige Jahre erstmal genug von Börse.

Passte auch ganz gut so. Während dem Studium hatte ich zwar lukrative Nebenjobs und für einen Studenten ein sehr gutes Einkommen, aber auch genug Gelegenheiten gefunden, das Geld wieder auszugeben. Immer schön nach Tim Schäfer mit für Studenten großer Wohnung, eigenem Auto, schönen Urlauben, regelmäßigem Ausgehen im teuren Frankfurt, relaxten 6 Monaten Auszeit nach meinem zweiten Staatsexamen, …

Ich war jung und habe das Leben genossen *Smiley cool* Zu bereuen gibt es da nix, ich könnte es eh nicht mehr ändern *Smiley zwinkern*

Der Wendepunkt

Mit dem ersten richtigen Job kam dann 2006 der Punkt, wo Ideen für die Geldanlage gefragt waren und ich mich überwinden musste

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Glück statt Geld – was wir von Bhutan lernen können

Was hälst Du von Brutto National Glück statt Brutto Inlands Produkt (BIP) als Masseinheit für eine Nation. Undenkbar?

Ich war im Urlaub in Bhutan, einem kleinen Königreich im Himalaya. Zurückgekommen bin ich mit vielen tollen Eindrücken, neuen Erkenntnissen und interessanten Ideen. Einige davon möchte ich heute mit Euch teilen und dadurch vielleicht ein bisschen zum Nachdenken anregen!

Da ist zunächst die Idee vom Brutto National Glück, welches Bhutan als Leitlinie für staatliches Handeln festgelegt hat. Jeder Politiker und Staatsbedienstete ist also angehalten Entscheidungen so zu treffen und umzusetzen, dass sie die Bürger glücklicher machen.

Das heißt natürlich nicht, dass die Polizei keine Strafzettel ausstellt oder Ladendiebe nicht verhaftet. Es wird aber bei Investitionen berücksichtigt, was das Leben der Leute angenehmer und sorgenfreier macht. Neben kostenfreier medizinischer Versorgung für alle Bürger, ist so auch der Tierarzt selbstverständlich kostenfrei und in kleinen Dörfern verfügbar, was für Bauern sehr wichtig ist, da deren Kapital und einziges Einkommen in der Regel ihre Tiere sind.

Durch regelmäßige landesweite und representative Umfragen wird überprüft was Maßnahmen gebracht haben und in welchen Lebensbereichen es den dringensten Verbesserungsbedarf gibt. Und dann wird entsprechend gehandelt.

Einen representativen Glücks-Index finde ich eine gute Alternative zur Beeinflussung der Politik durch Lobbygruppen *Smiley lächeln*

Und vielleicht sollten wir uns auch im Alltag häufiger mal an Bhutan ein Vorbild nehmen…

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Teufelszeug Konsumkredite – am Ende gewinnt immer die Bank

Ein Satz in der aktuellen Meldung zum Quartals-Ergebnis der Bank JP Morgan Chase auf ARD Börse hat es für mich in sich…

Nein, nein, es ist nicht der Umstand, dass „JPMorgan in einem Jahr mehr verdienen [würde], als die Deutsche Bank derzeit an der Börse wert ist.“ Das ist zwar eine erschreckende Erkenntnis, denn in Deutschland gibt es damit keine Bank in der internationalen Premium-League mehr, aber wohl zum guten Teil einfach Managementversagen auf dieser Seite des Atlantiks.

Was mich erschreckt hat ist vielmehr: „Der mit Abstand größte Wachstumstreiber war das Kreditkarten- und Konsumentenkreditgeschäft. Hier konnte JPMorgan seinen Gewinn … auf 4,1 Milliarden Dollar steigern“.

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Interview mit Finanzblog News

Vor einigen Wochen hatte ich mit Götz von den Finanzblog News ein schönes Interview und dabei die Gelegenheit meinen Blog vorzustellen.

Es ging dabei unter anderem um die Fragen

  • Warum mir das Thema Motivation so wichtig ist
  • Wieso ich einen eigenen Blog gestartet habe
    Spoiler: Nein, es ist definitiv nicht, um Affiliate Links zu platzieren, Bücher, Workshops oder sonstiges zu verkaufen!
  • Wie ich Erfolg im Leben definiere und was die wichtigsten Komponenten dabei sind
  • Was meine Ziele sind oder besser: Was mein Traum ist
  • Wie ich mein Geld anlege
  • Ob ich motiviert genug bin, diesen Blog erfolgreich zu machen und nach dem Start dranzubleiben
    Mit Motivation als eines meiner Kernthemen, habe ich dabei quasi um ein zweites Interview „gewettet“…aber lies es am besten selber *Smiley zwinkern*

Das ganze Interview mit meinen ausführlichen Antworten findest Du auf finanzblognews.de

Aufgrund meines Urlaubs habe ich es nicht geschafft, mich schon früher zu bedanken…von daher spät, aber hoffentlich nicht zu spät: Danke Götz!

Mehr Zeit fürs Leben – Ordnung, alles hat seinen Platz

Kennst Du das auch? Beim Rausgehen aus der Wohnung bist Du auf der Suche nach dem Portemonnaie oder Schlüssel, während Du dringend weg musst. Oder Du musst sogar nochmal zurück rennen, weil das Handy doch nicht in der Tasche ist.

Früher ging es mir auch immer mal wieder so. Heute hat (fast) alles bei mir seinen festen Platz und ich spare unglaublich viel Zeit und manchmal Geld, da ich nichts suchen oder unnötig kaufen muss!

Ein paar Ideen was Du in welchem Bereich machen kannst, stelle ich Dir heute aus eigener Erfahrung vor…

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5 Prinzipien für mehr Erfolg

Du weißt wo Du hin willst, hast einen guten Grund dafür und auch einen Plan? Super, das sind die Basis-Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein!

Aber warum scheitern trotzdem so viele Leute mit ihren Vorhaben, während manchen einfach alles zu gelingen scheint?

Es sind 5 Prinzipien, die für mich den Unterschied machen und die dafür sorgen, dass einige Leute erfolgreicher sind als andere.

Und da wir uns immer an denen orientieren sollten, die noch besser sind, möchte ich Dir diese Prinzipien heute erläutern, sodass Du sie ab sofort anwenden kannst.

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Meine Börsenkarriere 1 – Unwissenheit und kein Reichtum über Nacht

Meine Börsenkarriere hat überhaupt nicht erfolgreich begonnen. Ich habe einiges an Lehrgeld bezahlt und viel Zeit verschwendet, während der Investments hätten für mich arbeiten können.

Heute sehe ich den Erfolg meiner Ausdauer schon sehr deutlich!

Warum erzähle ich Euch das?

Eigene Erfahrungen sind wichtig und dazu gehört (leider) auch eigene Fehler zu machen und daraus zu lernen. Aber man muss ja nicht jede Dummheit machen, die andere schon ausprobiert haben. Stellt sich nur die Frage, von wem man Empfehlungen annehmen sollte und von wem nicht!?

Es geht also um Glaubwürdigkeit und hier möchte ich meinen Teil dazu beitragen, indem ich Euch die Historie und Hintergründe erkläre, wenn ich hier (auch) von finanziellem Erfolg schreibe. Ihr entscheidet dann selbst, ob und von welchen meiner Erfahrungen Ihr lernen wollt und welche Ihr selbst machen möchtet *Smiley zwinkern*

Okay, genug der Vorworte…

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Orientiere Dich immer an denen die noch besser sind


Vor einiger Zeit berichtete montags morgens im Büro ein Kollege, das er bei dem 10km Lauf am Sonntag seine angepeilte Zielzeit um 5 Minuten verfehlt hat. Ich wollte ihm schon mein Mitleid bekunden und sagen, dass mir das auch immer mal wieder passiert…war aber gar nicht nötig. Das er trotzdem gut drauf war erklärte er damit, dass schließlich ja sogar noch die Kollegen x und y hinter ihm geblieben wären. Er sei damit zufrieden und stellte für sich fest, dass er erstmal nicht mehr trainieren muss. *Smiley sprachlos*

Ähnliche Situationen habe ich schon mit dem Thema Sparen erlebt, wo man „sich jetzt doch auch endlich mal nen Luxus gönnt, da man mit 15% Sparquote schließlich schon mehr spart als viele andere“. *Smiley verärgert*

Oder auch beim Thema Arbeitszeit, denn „andere Kollegen sitzen ja noch länger im Büro“ und da ist „20 Uhr ja noch in Ordnung um nach Hause zu gehen“. *Smiley traurig*

Die Liste könnte ich mit etlichen weiteren Beispielen fortsetzen…

Um es gleich am Anfang klar zu sagen:

Diese Einstellung gefährdet Deinen Erfolg!

Wer so denkt lässt einen ganz wichtigen Motivationsfaktor einfach links liegen…oder noch schlimmer:

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Erkenne und meide schlechte Ratschläge

In den letzten Tagen bin ich über zwei Artikel im Internet gestolpert, die mich nachdenklich gemacht haben. Beide sind wenig objektiv geschrieben und versuchen den Leser jeweils in eine ganz bestimmte Richtung zu leiten – bewusst oder unbewusst.

Nun ist es in Ordnung, dass jeder seine eigene Meinung hat. Das ist richtigerweise ein hohes Gut in einer Demokratie. Allerdings befassen sich beide mit dem Thema Geldanlage, bei dem leider immer noch viele Deutsche nicht wirklich eine (gefestigte und fundierte) Meinung haben. Daher folgen viele vermeintlich guten Ratschlägen von Beratern, Bekannten oder im Internet. Das kann ein Fehler sein…

Gerade im Finanzbereich ist es wichtig Ansichten und Werbung von Fakten zu unterscheiden und sich letztlich eine EIGENE Meinung zu bilden. Nur damit hast Du eine gute Grundlage und wirst auch langfristig Deine Entscheidung erfolgreich durchziehen, weil Du davon überzeugt bist!

Okay, aber wie erkennt man, ob ein Artikel objektiv ist?

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Realitätscheck: Dein Kapitalbedarf für die Finanzielle Freiheit

Vor ein paar Wochen ging es schon darum, dass Träume Dein Antrieb sein sollten und das die Finanzielle Freiheit daher kein gutes Endziel ist. Nichtsdestotrotz verfolge ich das Ziel finanziell frei zu werden – nur eben nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck, um meine Träume zu realisieren.

Wer zu diesem „Buzzword“ im Internet sucht findet viele Informationen, Vorschläge und Meinungen:

Da gibt es Ideen mit Schneeballsystemen und bedruckten T-Shirts in wenigen Monaten zum Millionär zu werden. Aber auch einige seriöse Stimmen, die es als „kindische Idee“ einordnen, die allenfalls etwas für ein paar Sonderlinge ist.

Es gibt allerdings auch einige erfolgreiche Beispiel von Leuten, dies es bereits geschafft haben.

Verfolge ich also mit meinem Ziel eine kindische Idee? Ist das völlig abgehoben und macht es keinen Sinn? Ist es nur etwas für wenige Glückspilze oder kannst auch Du dieses Ziel verfolgen?

Lass uns logisch vorgehen und zusammen den Realitätscheck machen…

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