30.000 Sonnenaufgänge und was wir damit machen wollen

Neulich bin ich zum ersten Mal dieses Jahr morgens sehr viel früher als der Wecker aufgewacht. Letztes Jahr habe ich das sehr häufig hinbekommen und war dann regelmäßig schon sehr motiviert in der Tag gestartet – da muss ich dieses Jahr noch dran arbeiten…aber zurück zum Thema.

Draußen war gerade die Sonne aufgegangen aber noch knapp hinter den umliegenden Häusern versteckt. Eine schöne Stimmung auf unserer Dachterasse mit Blick in ein paar Baumwipfel, viel Vogelaktivität und eine irgendwie energiegeladene Stimmung *Smiley lächeln*

Und doch war ich an dem Morgen nicht motiviert sondern kam ein wenig ins Nachdenken:

  • Wieviele Sonnenaufgänge habe ich eigentlich (noch) die ich erleben und genießen kann?
  • Wie häufig habe ich den Sonnenaufgang nicht voll genossen und erlebt?
  • Warum nicht? Was kann ich daran ändern? Und wie?

Der Anfang ist noch einfach: Davon ausgehend, dass jeder von uns etwa 80 Jahre auf diesem Planeten zur Verfügung hat, kommt man auf 29.200 Tage. Runden wir großzügig auf und sagen wegen gesunder Lebensweise gehören wir zu den Glücklichen mit etwas mehr, dann stehen jedem von uns 30.000 Sonnenaufgänge zur Verfügung.

Wow, das sind ne ganze Menge, aber andererseits auch nicht endlos viele…

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Meine Börsenkarriere 3 – Versuchung und Gier in guten Börsenzeiten

Heute gehts darum, wie ich es gerade noch geschafft habe auf dem richtigen Weg zu langfristigem Erfolg zu bleiben, was eine gemeine Falle sein kann und wie Ihr meine Fehler vermeiden könnt.

Nach meinen ersten negativen Erfahrungen während der Dot-Com-Blase und meiner Rückkehr an den Aktienmarkt genau zum Zeitpunkt der Weltfinanzkrise die mir einiges an Durchhaltewillen abverlangte, kam schließlich nach einigen Jahren der Aufschwung.

So ab 2010 machte es plötzlich Spaß, denn beim Kauf einiger Anteile musste man nicht mehr in den folgenden Monaten mitansehen, dass das investierte Geld immer weniger Wert wurde. Stattdessen konnte man sich schon Tage nach einem Kauf über einige Prozente (Buch-)Gewinn freuen.

Man könnte sagen „Läuft!“ oder etwas übermütig „Ich habs drauf!“

Könnte? Warum „könnte“?

Naja, hatte ich es in der Zeit 2008 bis 2010 irgendwann geschafft mich mental gegen den Gedanken zu immunisieren, dass ich Geld vernichtete indem ich es in ETFs investierte, während viele um mich herum die Sicherheit der Tagesgelder und hohen Zinsen auf Festgelder genossen und mich das wissen ließen, schlug jetzt eine andere Psychofalle zu…

 
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